Kategorie: Jugend, Senioren & Gesundheitswesen

Wir unterstützen Projekte, die unser Miteinander, die Lebensqualität im Alter oder die Entwicklung unserer Jugend fördern. Darunter beispielsweise Freizeitangebote für Jugendliche, Besuchsdienste in Senioreneinrichtungen oder Gesundheitsprävention an Schulen.

Neuer Wald für den Gutshof Wigginghausen

Ein besonderer Wohnort braucht eine besondere Umgebung: Der Gutshof Wigginghausen der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis e.V. gibt Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit naturnah zu leben. Durch die Spende der Bürgerstiftung aus der Zustiftung der Eheleute Rothenberg können nun weitere Waldflächen rund um den Gutshof wieder aufgeforstet werden, die zuvor vom Borkenkäfer beschädigt wurden.

Über den Gutshof Wigginghausen

Ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist ein Ort, an dem Menschen ankommen dürfen. Ein Ort, der zu ihnen passt. Ein Ort, an dem sie Ruhe finden, Gemeinschaft erleben und ihr Leben so gestalten können, wie es ihren Bedürfnissen entspricht.

Für 24 Menschen mit Beeinträchtigungen ist der Gutshof Wigginghausen in Lüdenscheid genau so ein Zuhause. Hinzu kommen zwei Krisenplätze, die Menschen in Notsituationen einen Ort zum Ankommen und Festigen bieten. Die Wohnstätte der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis e.V. liegt nicht in der Stadt, sondern außerhalb in Lüdenscheid-Wigginghausen. Inmitten von Wald und Feldern finden die Bewohnerinnen und Bewohner hier Ruhe und die Nähe zur Natur. Genau das macht diesen Ort so besonders.

Denn hier wird etwas möglich, das für viele Menschen selbstverständlich klingt, aber nicht selbstverständlich ist: die freie Wahl des Wohnumfeldes. Menschen mit Beeinträchtigungen haben auf dem Gutshof die Möglichkeit, sich für ein ländliches Umfeld zu entscheiden. Während sich die meisten anderen inklusiven Wohneinrichtungen eher in einem urbanen Umfeld befinden, ist der Gutshof hier eine seltene Möglichkeit für ein Leben auf dem Land.

Dass es diesen Ort heute in dieser Form gibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Der Gutshof Wigginghausen musste 2018 abgerissen und neu gebaut werden, weil das alte Gebäude den heutigen Anforderungen an barrierearmes Wohnen nicht mehr gerecht werden konnte. Die Lebenshilfe hat damit viel mehr geschaffen als moderne Räume: Sie hat einen Ort erhalten, an dem Menschen mit Beeinträchtigungen auch weiterhin im Grünen leben können.

Über das Projekt

Doch genau dieses Leben im Grünen hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert – für alle Menschen in unserer Region und so auch für die Menschen auf dem Gutshof Wigginghausen. Wie viele andere Waldflächen wurde auch der Wald rund um den Gutshof durch die heißen Sommer und den damit verbundenen Borkenkäferbefall stark beschädigt. Viele Bäume starben ab, mussten gefällt und aus dem Wald geholt werden. Zurück blieben kahle Flächen, die nicht nur ökologisch schmerzhaft sind, sondern auch das Erscheinungsbild und das Lebensgefühl vor Ort verändern.

Für einen Wohnort, der so eng mit Natur, Ruhe und Wald verbunden ist, ist das umso einschneidender: Wo vorher Bäume Schutz, Schatten und Geborgenheit gegeben haben, entstanden offene Totholzflächen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich bewusst für ein Leben in dieser ländlichen Umgebung entschieden haben, verändert sich damit auch ein Stück ihres Zuhauses.

Deshalb war für die Lebenshilfe früh klar: Der Wald rund um den Gutshof Wigginghausen soll wieder aufgeforstet werden. Für die Menschen auf dem Gutshof, für den besonderen Lebensort – und natürlich auch für Natur und Klima.

Bei der Aufforstung setzt die Lebenshilfe bewusst auf eine widerstandsfähige heimische Mischbepflanzung. So entsteht nach und nach ein Wald, der vielfältiger, stabiler und besser auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet ist.

Die Spende ermöglicht schnell den nächsten Schritt

Bereits 2024 konnte die Lebenshilfe durch eine Spendenaktion einen ersten Teil der betroffenen Flächen wieder aufforsten. Nun wird auch der nächste Abschnitt schneller als gedacht wieder grün.

Aus der Zustiftung der Eheleute Rothenberg konnte die Bürgerstiftung in diesem Jahr eine zweckungebundene Spende in Höhe von 6.000 € an die Lebenshilfe auszahlen. Dadurch kann die Bepflanzung des nächsten Abschnitts nun schon im Herbst 2026 beginnen.

„Wofür leben wir, wenn nicht darum,
die Welt füreinander weniger schwierig zu machen?“

Heike und Hubert Rothenberg, Zustifter der Bürgerstiftung

Für die Bürgerstiftung ist dieses Projekt ein schönes Beispiel dafür, wie konkrete Hilfe vor Ort aussehen kann: unkompliziert, nachhaltig und mit einem direkten Nutzen für die Menschen in der Region. Denn hier geht es nicht nur um neue Bäume – es geht darum, einen besonderen Lebensort zu bewahren.

Ein Projekt, das weiterwächst

Bis aus den frischen jungen Pflanzen wieder ein richtiger Wald entsteht, wird Zeit vergehen. Doch jeder Baum, der im Herbst gesetzt wird, ist ein Anfang für mehr Grün, mehr Schutz und mehr Lebensqualität. Und vor allem: ein Anfang für die Gewissheit, dass der Gutshof Wigginghausen auch in Zukunft ein Ort bleibt, an dem Menschen mit Beeinträchtigungen gut und selbstbestimmt leben können.

Barrierefreie Toilette für den Schalksmühler Turnverein e.V.

Sport verbindet Menschen – unabhängig von Alter, Fitnesslevel oder körperlichen Einschränkungen. Damit das auch im Alltag wirklich funktioniert, braucht es Orte, die für alle zugänglich sind. Und dazu gehört eben auch „das stille Örtchen“. Genau deshalb freuen wir uns, dass wir den Einbau einer behindertengerechten Toilette in der vereinseigenen Turnhalle des Schalksmühler Turnvereins unterstützen konnten.

Warum eine behindertengerechte Toilette so wichtig war

Der Turnverein ist ein lebendiger Ort für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft. Besonders schön zeigt sich das jeden Donnerstag: Dann treffen sich die „Gym Oldies“ zur Sitzgymnastik mit Stühlen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen direkt aus dem altersgerechten Pflegeheim gegenüber, um gemeinsam aktiv zu bleiben.

Für sie ist das Angebot weit mehr als nur Sport. Es bedeutet Bewegung, soziale Kontakte und ein Stück Lebensqualität im Alltag.

Bislang gab es jedoch ein Problem: Zwar waren im Untergeschoss der Turnhalle bereits genügend Sanitär- und Umkleideräume vorhanden – diese waren aber nicht barrierefrei erreichbar. Gerade für ältere Menschen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität war das eine echte Hürde.

Also musste eine Lösung her.

Das Ziel: Mehr Barrierefreiheit im Vereinsleben

Die passende Fläche war bereits vorhanden. Der Verein konnte einen Bereich auf der Etage abtrennen, um dort eine behindertengerechte Toilette einzubauen. Vorhandene Vereinsräume auf derselben Etage können zudem als Umkleidemöglichkeit genutzt werden, sodass Menschen mit eingeschränkter Mobilität nun in keiner Weise mehr auf die Räumlichkeiten im Untergeschoss angewiesen sind.

Gerade in einem Verein, in dem die älteste Sportlerin bereits 92 Jahre alt ist, ist das ein starkes Zeichen.

Die Bürgerstiftung unterstützt mit 5.000 €

Insgesamt kostete der Einbau der behindertengerechten Toilette rund 8.000 €. Die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid unterstützte das Projekt mit 5.000 €. Den restlichen Betrag brachte der Verein selbst auf.

Für den ersten Vorsitzenden Klaus-Peter Wiebusch ist diese Unterstützung ein wichtiger Baustein, um solche Projekte überhaupt realisieren zu können. Denn als Verein mit eigener Sportstätte gibt es immer etwas zu tun: Räume müssen gepflegt, modernisiert und an neue Bedürfnisse angepasst werden.

„Wenn es die Bürgerstiftung nicht gäbe, wären viele unserer Maßnahmen nicht möglich“, macht Klaus-Peter Wiebusch im Gespräch deutlich.

Über den Verein: Viel Engagement in Eigenleistung

Der Turnverein ist mit seinen rund 600 Mitgliedern breit aufgestellt und betreibt eine eigene Turnhalle mit Kursraum, Kraftraum, Vereinsräumlichkeiten und zwei Hallen. Das bedeutet große Verantwortung – und viel Arbeit. Nahezu alle Maßnahmen werden deshalb mit großem ehrenamtlichem Einsatz und Eigenleistung umgesetzt.

Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigt der Blick auf das Vereinsleben. Neben klassischen Angeboten entwickelt der Turnverein auch neue Formate und Trendsportarten weiter – zum Beispiel Darts. Gleichzeitig ist der Verein besonders stark im Gerätturnen: Die erste Mannschaft turnt in der Landesliga.

Das Einzugsgebiet ist groß, der Zuspruch hoch. Und auch das zeigt: Der Verein ist ein wichtiger Ort für Sport, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung in der Region.

Für uns als Bürgerstiftung ist genau das unterstützenswert: Projekte, die vor Ort wirken und unser aller Zuhause lebenswerter machen.

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Projekt unterstützen konnten.

Pausengestaltung für die Regenbogenschule Halver

SOS – unsere Kinder verbringen ihre Pausen auf einem tristen Schulhof! So oder so ähnlich klang die Nachricht, die uns im November 2025 vom Förderverein der Regenbogengrundschule Halver e.V. erreicht hat. Eine langfristige Lösung war mit der umfangreichen Neugestaltung des Schulhofs bereits in Planung – wartete allerdings noch auf die Bewilligung öffentlicher Fördergelder. Eine kurzfristige Lösung musste her.

Wir freuen uns, dass wir unterstützen konnten, diese schnell und unkompliziert zu ermöglichen.

Bunte Pausenpakete bringen Farbe auf den Schulhof der Regenbogenschule

Kurzerhand plante Matthias Knaup, Vorsitzender des Fördervereins der Regenbogengrundschule Halver e.V. zusammen mit Sportlehrerin Conny Kewitsch eine kunterbunte Schulhof-Lösung: Jede Klasse sollte ein Pausenpaket aus Springseilen, Gummi-Twist und Fußbällen bekommen. Hinzu kam noch das aktive Gemeinschaftsspiel Activity Island, das für alle Klassen nutzbar gemacht werden sollte sowie Gymnastikbälle für den Sportunterricht.

Kleine Farbtupfer – große Wirkung!

Mit diesen Spielpaketen können sich die Schülerinnen und Schüler pünktlich zum Frühlingsanfang auf dem Schulhof und im Sportunterricht austoben. Das ist nicht nur gut für die Konzentration, sondern auch fürs Gemüt – denn der bislang noch reichlich triste Schulhof erhält mit den neuen bunten Spielgeräten gleich mehr kindgerechten Charme.

Diverse Spielgeräte aus der Spende auf einem Tisch im Innenraum der Schule
© Hösterey, LokalDirekt

Warum kurzfristige Hilfe nötig war

Der neue Pausenhof der Regenbogenschule ist schon lange ein Projekt: Die Stadt Halver hat im September 2025 einen Förderantrag eingereicht, den Schulhof zu entsiegeln und klimafreundlich umzugestalten, um damit das (Lern-) Klima an der Schule zu verbessern. Am 31.03.2026 kam dann endlich die langersehnte gute Nachricht: Der Antrag wurde bewilligt!

Doch die Zeit bis zur vollständigen Umsetzung ist in Kinderjahren zu lang, um darauf zu warten: Bis der Pausenhof grün und bunt ist, gehen viele der Kinder längst auf eine weiterführende Schule. Darauf wollte niemand warten – nicht die kommissarische Schulleiterin Simone Domke, nicht die Lehrerinnen und Lehrer und auch nicht die Mitglieder des Fördervereins.

Wir freuen uns sehr, dass die Bürgerstiftung schnell unterstützen konnte.

Wie die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid unterstützt hat

Schnelle Hilfe für mehr Farbe und Bewegung: Mit einer Spende von rund 500 € konnte die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid die Anschaffung der neuen Pausenausstattung beschleunigen. Zusammen mit den Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Waffel- und Popcornverkäufen kam pünktlich noch vor dem Frühlingsanfang die benötigte Summe zusammen, sodass die Schülerinnen und Schüler schon vor dem Sommer mehr Spiel und Spaß in ihre Pausen bringen können. Mit der Übergabe bei Outdoor-tauglichem Sonnenschein im April (LokalDirekt berichtete) verkürzt sich für die Kinder so – noch vor dem Baubeginn der Neugestaltung des Schulhofs – die Wartezeit auf die neue Pausenumgebung.

Gruppenfoto auf dem Schulgelände der Regenbogenschule
Bei der Übergabe der neuen Spielgeräte bei frühlingshaftem Wetter freuten sich alle Beteiligten – insbesondere natürlich die Kinder. © Hösterey, LokalDirekt

Titelbild: © Hösterey, LokalDirekt

Neugestaltung des Innenhofs des zentrum.jugendhilfe

Manchmal braucht es gar nicht viel, um den Alltag von Kindern nachhaltig spürbar zu verändern – sondern lediglich die richtigen Impulse zur richtigen Zeit. Mit finanzieller Unterstützung der Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid konnte im zentrum.jugendhilfe in Lüdenscheid ein bislang trostloser Innenhof in einen lebendigen und bunten Ort zum Spielen, Toben und einfach Kindsein verwandelt werden.

Über das zentrum.jugendhilfe

Das zentrum.jugendhilfe gibt es schon lange – jedoch bis vor kurzem noch unter dem Namen Zentrum für jugendliche Diabetiker. Denn lange Jahre war das Zentrum spezialisiert darauf, jungen Menschen mit Diabetes Typ 1 ein neues Zuhause zu bieten.

Wie wichtig das ist, haben die Betreuerinnen und Betreuer des Zentrums Tag für Tag erlebt: Mit der Diabetes-Diagnose verändert sich das Leben der jungen Menschen oft so stark, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Umfeld damit überfordert ist. Ängste und fehlendes Wissen über die Krankheit sorgen dafür, dass das Jugendamt eingreifen und ein neues Zuhause für die betroffenen Kinder und Jugendlichen suchen muss. Ein Zuhause, das verständnisvoll, fürsorglich und professionell mit der Krankheit umgehen kann, um dadurch ein körperlich und seelisch sicheres Umfeld zu schaffen.

Das zentrum.jugendhilfe ist eine von wenigen Jugendhilfeeinrichtungen für Stoffwechselerkrankungen. Hier finden junge Menschen Unterstützung, mit der eigenen Krankheit umzugehen und ins Leben zu finden. Umgeben von anderen Kindern und Jugendlichen, denen es genauso geht. Sie leben, spielen und lernen gemeinsam, gehen auf die Lüdenscheider Schulen und finden ihren Weg ins Leben.

Mit der Zeit kamen immer mehr Anfragen für Kinder und Jugendliche ohne Diabetes. So wurde aus der Einrichtung das zentrum.jugendhilfe: Ein Zuhause für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren.

Und genau für dieses Zuhause brauchte das Zentrum Unterstützung. Schließlich soll das Zentrum für seine Bewohnerinnen und Bewohner ein Ort sein, an dem sie sich wohl und sicher fühlen.

Warum der Innenhof so wichtig ist

Gerade für die jüngeren Kinder fehlte es bislang an einer geeigneten Spielfläche im Freien. Während die älteren Kinder ihren Treffpunkt auf der anderen Hausseite haben, gab es für die Jüngeren keinen eigenen Außenbereich, der ihren Bedürfnissen entsprach.

Denn der vorhandene Bereich war wenig einladend, Spielgeräte gab es kaum. Kurz: Es gab keinen Ort, an dem die Kinder sich draußen sicher bewegen, spielen und einfach Kind sein konnten. Dabei sind genau solche Räume im Alltag einer Jugendhilfeeinrichtung von großer Bedeutung, weil sie Ausgleich schaffen, Bewegung fördern und die Möglichkeit geben, gemeinsam schöne und unbeschwerte Momente zu erleben.

Außer einem Basketballkorb bot der Innenhof wenig Beschäftigung für Kinder und Jugendliche.

Dabei waren die Voraussetzungen ideal: Der Innenhof ist von allen Gruppen aus gut einsehbar und es ist immer eine Betreuungsperson in der Nähe, sodass die Kinder die Fläche sicher nutzen können. Zudem grenzt der Bereich direkt an die Turnhalle an und fügt sich damit sinnvoll in den Alltag der Einrichtung ein.

Es wurde Zeit, diese idealen Voraussetzungen zu nutzen und eine kindgerechte Umgebung zu schaffen. So erreichte die Bürgerstiftung im Frühjahr 2025 ein Antrag auf Unterstützung, dem wir gerne nachkamen.

Wie es heute ist

Aus der grauen Fläche wurde ein beliebter Freizeitort, der täglich genutzt wird:

Der harte Bodenbelag wurde durch moderne, weiche Fallschutzmatten ersetzt. Neue Spielmöglichkeiten wie ein Trampolin, ein Sandkasten, ein Basketballkorb und verschiedene Kinderfahrzeuge sorgen für Action, Abwechslung und Spaß – sowohl allein als auch in der Gruppe. Ballfangnetze ermöglichen unbeschwertes Spielen und machen den Bereich zusätzlich sicherer.

Ein Highlight für die Seele ist die bunte Graffitiwand: Sie wurde gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Lüdenscheider Graffitikünstler Yves Thomé (Narrenhände) gestaltet. Das farbenfrohe Gemeinschaftsprojekt macht richtig gute Laune!

Heute ist im Innenhof jeden Tag etwas los – vor allem bei schönem Wetter. Er ist zu einem Wohlfühlort geworden, den die jungen Bewohnerinnen und Bewohner seit September 2025 liebend gern nutzen.

Wie die Bürgerstiftung unterstützt hat

 „Ohne die Unterstützung der Bürgerstiftung wäre das Projekt nicht möglich gewesen“, sagt Charlene Kerpen vom zentrum.jugendhilfe. Denn während die Wohnkosten zwar durch öffentliche Mittel gedeckt sind, ist das zentrum.jugendhilfe für solche Projekte auf Spenden angewiesen. Die bereits gesammelten Spenden und Eigenmittel konnten mit dem Spendenbetrag der Bürgerstiftung auf die benötigte Gesamtsumme aufgestockt werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir zu diesem wertvollen Projekt beitragen konnten!

PHÄNOMENTA Lüdenscheid: Das Stromprogramm

Was passiert eigentlich in einem Stromkreis? Wie funktioniert eine Parallelschaltung? Und warum ist Arbeitsschutz auch bei kleinen Experimenten so wichtig? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das neue Stromprogramm der PHÄNOMENTA Lüdenscheid – ein innovatives Bildungsprojekt, das mit Herz, Hand und Verstand Naturwissenschaften begreifbar macht.

Die Zielgruppe: Schüler aller Schulformen

Das neue Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und ist auf den Lehrplan des Landes Nordrhein-Westfalen abgestimmt. Im Sinne eines handlungsorientierten Unterrichts erleben Kinder und Jugendliche physikalische Zusammenhänge rund um das Thema Strom nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch – experimentierend, entdeckend und im eigenen Tempo.

Wie kommt der Strom eigentlich dahin, wo er hin soll? An den Stromwagen bauen Kinder und Erwachsene eigene Schaltungen und geben sich die Antwort auf die Frage ganz einfach selbst.

Fördergegenstand: Spezielle Stromwagen

Herzstück des Programms sind eigens entwickelte Stromwagen – mobile Experimentierstationen, die speziell für die PHÄNOMENTA konzipiert und gebaut wurden. An diesen Stationen können die Teilnehmenden selbstständig experimentieren, etwa Reihen- und Parallelschaltungen aufbauen, Stromflüsse nachvollziehen oder anhand von Schaltplänen arbeiten. Auch Themen wie Energieeffizienz, Arbeitsschutz und Symbolverständnis sind Teil des Konzepts.

Die mobilen Stromwagen wurden speziell für die PHÄNOMENTA entwickelt und gefertigt

Die Förderung durch die Bürgerstiftung

Möglich wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung mehrerer engagierter Partner – darunter die Unternehmen JUNG und Busch-Jaeger. Einen entscheidenden Anteil übernahm die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid, die mit einer großzügigen Spende in Höhe von 25.000 Euro maßgeblich zur Umsetzung beigetragen hat.

Doch damit nicht genug: Damit die Stromwagen auch möglichst viele junge Menschen erreichen, hat die Bürgerstiftung zusätzlich kostenlose Besuche für Schulklassen aus Lüdenscheid, Halver, Schalksmühle und Herscheid ermöglicht – ein starkes Zeichen für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in der Region.

Die PHÄNOMENTA: Wissenschaft zum Anfassen

Als außerschulischer Lernort begeistert die PHÄNOMENTA seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Naturwissenschaften und Technik – praxisnah, spielerisch und lehrplanorientiert. Hier werden physikalische Phänomene nicht nur erklärt, sondern hautnah erlebt.

Für unsere Region ist die PHÄNOMENTA ein echter Bildungsanker. Deshalb unterstützt die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid das Haus immer wieder mit Spenden. Auch aktuell arbeiten wir eng zusammen – mehr dazu erfahren Sie demnächst hier.

Heimatpreis Lüdenscheid

Was ist der Heimatpreis?

Der Heimatpreis Lüdenscheid ist Teil eines Förderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen und zu stärken. Der Preis zeichnet Projekte und Initiativen aus, die das Leben in der Stadt aktiv mitgestalten – sei es im Bereich Umwelt, Soziales, Bildung, Kultur oder Nachhaltigkeit.

2024 stand der Wettbewerb unter dem Motto:
„Gemeinsam nachhaltig handeln!“

Insgesamt 14 Organisationen haben sich mit ihren Ideen und Projekten beworben – darunter Vereine, Schulgruppen und gemeinnützige Initiativen. Wer den Heimatpreis gewinnen sollte, haben Sie alle gemeinsam entschieden: in einem Online-Voting. Die Preisverleihung fand im November 2024 im Lüdenscheider Rathaus statt.

Grafik eines Pokals mit dem Schriftzug "Heimatpreis"

Die Unterstützung der Bürgerstiftung für den Heimatpreis

Die Bürgerstiftung der Sparkasse Lüdenscheid ist nicht nur Beobachterin, sondern aktive Unterstützerin des Heimatpreises. Denn wir finden: Alle Engagierten haben einen Peis verdient. Mit unserer Spende haben wir deswegen zusätzliche Preisgelder für die Plätze 4 bis 10 ermöglicht. Mit je 500 Euro Preisgeld wurden auch diese Projekte für ihren Einsatz belohnt.